Geschichten von
Flucht & Migration

Mit Blick auf Klimakrise, Politik und uns alle.
Der Podcast für Visionen einer besseren Zukunft.
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„Ich war und bin eine starke Frau“–Zahra hat ihren Platz in der neuen Heimat gefunden

Vor eineinhalb Jahren haben wir zuletzt mit Zahra gesprochen: die beeindruckende Geschichte einer jungen afghanischen Frau nach ihrer Flucht nach Österreich. Was wurde aus ihr und ihren Träumen? Wie hat sie ihren Platz gefunden und was sagt sie jetzt zu Afghanistan? Ihre Freundin Livia findet: Zahra ist die starke Frau geblieben, die sie war.

What it’s really like to grow up in institutional care.

Michal Ďorď (32) comes from a Roma family and spent the first 18 years of his life in institutional care facilities. Today, Michal is co-founder of an NGO that seeks to improve the situation of children in institutional care. In this interview, he talks about the horrid conditions of children’s homes in the Czech Republic and how these institutions are yet another instrument that fosters discrimination and marginalization of Romani people.

Für Flüchtlingskinder in libanesischen Camps sind Zeltschulen das Wichtigste auf der Welt.

2016 hat Jaqueline Flory sich gefragt: wie hilft man syrischen Kindern direkt in libanesischen Camps? Nahe der Heimat, in die sie – irgendwann – zurückkehren wollen. In Florys ‚Zeltschulen‘ werden über 6000 Kinder unterrichtet. Sie müssen nicht auf Plantagen schuften, weil ihre Eltern nicht arbeiten dürfen. Keine verlorene Generation als leichte Beute für Extremisten. Sondern: Bildung als Lebens-Mittel.

Wie der „singende Busfahrer“ Kinder in Ghana aufstehen und fliegen lässt.

Saliah Razak stammt aus Ghana, er lebt und arbeitet in Salzburg. Viele Kinder seiner Heimat sind auf der Straße zuhause oder AIDS-Waisen, werden als Mädchen zwangsverheiratet. Saliah gibt ihnen Zukunftschancen, Ermächtigung und Selbstbestimmung. Und das heißt: Bildung. Möglich macht das sein Verein „SORINATU - Steh auf und flieg“. Ein Gespräch mit einem, der Kindern Flügel gibt.

Warum „Die Anderen“ uns Angst machen und darüber zu sprechen so schwierig ist

Junge Männer aus „rückständigen Kulturkreisen“ sind hinter unseren Frauen her. Migrantinnen haben nichts zu sagen und sich zu fügen. Wenn es um sensible Fragen wie Intimität, Sexualität oder Geschlechterrollen von Zuwander*innen geht, erschweren Klischees jede differenzierte Diskussion. Mona Röhm von der Universität Salzburg über uns und die „Anderen“ – eine ziemlich schwierige Beziehung.

Er hat rumänische Bettler zu Hause besucht und sieht Europa mit anderen Augen (Replay)

Sie schuften in Schlachthöfen, stechen Spargel, ernten Kartoffeln: Arbeitsmigranten aus Osteuropa. Und wenn sie uns auf Straßen und Plätzen anbetteln? Dann sind sie die Bettler-Mafia, organisierte Mitleids-Banden. Wirklich? Michael König ist zu den Menschen gefahren die wir nicht haben wollen, hat sein Weltbild revidiert und Kindern eine Schule gebaut. Eine Reise voller Überraschungen.

Wie du mit Fridays for Future das Klima retten kannst

Raus aus der Corona- und rein in die Klimakrise. Fridays for Future kehrt nach dem Exil im Netz zurück auf die Straße. Höchste Zeit. Klima-Aktivistin Marlene Seidel, 18, über das was jeder tun kann und die Regierung tun sollte. Corona hat gezeigt: Schluss mit den Ausreden, was nicht geht. Wenn man will, geht alles.

Diese Menschen zeigen wie's geht: aus Fremden werden Freunde

Gemeinsam, miteinander, auf Augenhöhe. Den Wiener Verein für gesellschaftliche Inklusion „Fremde werden Freunde“ gibt es seit 2015. Ein lebendiger Ort für Gespräche im ‚Erzählsalon‘, für’s Schachspielen, gemeinsames Laufen und vieles mehr. Und jetzt auf einmal: alles online. Gründerin Kathrin Limpel über herausfordernde Formen der Begegnung und ihre Sehnsucht nach erneuter Nähe.

Warum der Tod von George Floyd nicht nur Amerika aufrüttelt sondern auch uns

Sein grausames Sterben führt zu weltweiten Protesten: gegen Polizeigewalt und systematischen Rassismus. Der wütet nicht nur in den USA sondern auch hier. Nur oft weniger sichtbar. Hier kommen Betroffene zu Wort - Cristina Maria, Ron, Merve, Dario, Monique, Imad und andere. Sie alle - und die für sie auf die Straße gehen - sagen uns: Aufwachen! Jetzt!

Afghanistan: What fighting terrorism and Corona have to do with women’s rights (in English)

Afghanistan is a battered country: the Taliban, economic hardship, more than half the people live in poverty. And now: Corona. The virus strikes a country that barely protects its inhabitants. Activists Shahlla Matin and Diana Raofi on the health crisis and women's rights, terror and the hope for peace.

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Was sind Journey Stories?

Das neue Jahrzehnt wird eine Zeit des massiven Umbruchs. Angesichts globaler Migration und der Klimakrise. In Gesellschaft und Politik. Und zwischen den Generationen. Viele - vor allem junge Menschen - stellen überkommene Wertvorstellungen, den globalisierten Kapitalismus und veraltete und diskriminierende Denkweisen radikal in Frage.

Wir sprechen generationsübergreifend mit jungen und älteren Aktivist*innen, Migrant*innen und Expert*innen über ihre persönlichen Kämpfe, ihre Ambitionen und Visionen für eine bessere Zukunft. Denn die gewaltigen Herausforderungen lassen sich nur gemeinsam bewältigen.

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