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Radikal tödlich.

Am 02. November 2020 kam der Terror nach Wien. Wie radikalisieren sich muslimische Jugendliche? Extremismus-Forscher und Trainer Nedzad Moćević kennt ihre Konflikte aus erster Hand. “Starker Frust, das Gefühl von Benachteiligung. Und Zorn über die Ungerechtigkeiten in der muslimischen Welt.” Eine potentiell explosive Mischung. Aber sie lässt sich entschärfen: Konflikte anerkennen und im Gespräch bleiben.

Diese Omas sind laut

2017 gründet Monika Salzer in Wien die „Omas gegen rechts“. Aus Protest gegen die neue Rechtsaußen-Regierung. Überhaupt hat sie ihr Leben lang demonstriert. Und eine Tradition ihrer Familie fortgesetzt, die sich stets für Frauenrechte stark gemacht hat. Heute stellen Monika und viele Omas sich an die Seite der jungen Generation. Auf der Straße.

Eine Träne, ein Lächeln

Luna Al-Mousli wuchs vor dem Krieg in Damaskus auf, bevor sie mit 14 nach Wien kam. Sie ist Grafikerin, Autorin und Aktivistin. In ihren Texten und Bildern spiegelt sich das Leben in zwei Welten. Die eine existiert in der Erinnerung, in der anderen propagiert sie sprachliche Vielfalt. „Je mehr Sprachen man kann, desto vielfältiger sieht man die Realität“.

Wann können sie endlich richtig schlafen?

Alea Horst ist Fotografin. Ihre Bilder zeigen Hochzeits-Glück und soziales Elend. Etwa auf Lesbos. Sie hat die Menschen begleitet im alten Lager Moria und im neuen – gleich schlimmen - Kara Tepe. „Ich hab das Elend in den Augen der Kinder gesehen. Damit kämpfe ich.“ Alea schaut nicht weg, sie hilft und kämpft für die Vergessenen.

„Ich lass mich von niemandem unterkriegen“

Munira stammt aus Somalia, aufgewachsen ist sie in Wien. Sie ist 19 und Community Managerin bei „Fremde werden Freunde“, dem Verein für gesellschaftliche Inklusion. Munira weiß: „Rassismus ist leider mein Alltag“. Auch als Studentin der Politikwissenschaft. Ihre Sorge: das Studium zu schmeißen, wenn ein Kopftuchverbot kommt. Ihr Ziel: der Community Hoffnung zu geben. „Veränderung ist möglich“.

Der Krieg hat Berina stark gemacht

Berina Atic, 24, gehört zur ersten Nachkriegs-Generation in Bosnien. Mit den Erzählungen der Verwüstungen – physisch wie psychisch – wuchs sie auf. Aber sie hat daraus Lebens-Kraft geschöpft. Für die Hilfe von Menschen in Not, für das Positive im Leben. Und die Entwicklung des Landes durch Junge wie sie. „Der größte Reichtum für mich sind meine Mitmenschen“.

In der Balkanrouten-Falle

An der bosnisch-kroatischen Grenze sind Menschen auf der Flucht in Gefahr. Sie werden von bosnischen Polizisten schikaniert, von örtlichen Bürgerwehren attackiert und von kroatischen Zollbeamten misshandelt. Geholfen wird ihnen, wenn überhaupt, von der Zivilgesellschaft. Etwa von Sanela Klepic. Sie kümmert sich seit 2018 Tag für Tag um Geflüchtete, die direkt vor ihrer Haustür stranden.

Refugees’ Dead End Up North

Currently everyone looks south towards Moria. But seldom up north. For refugees stranded in Calais, life is just as hopeless, they’re stuck in a cul de sac, harassed by police, barely taken care of. Activist Marion Dumontet helps as best she can. "I want to fight against this injustice and show these people that they are not alone".

Sie bauen für uns Brücken

Menschen auf der Flucht machen vielen von uns Angst. Wie lässt sie sich überwinden? Hier sprechen Leute, die selbst Fluchterfahrung haben. Oder ein großes Verständnis für Menschen in Not. Durch ihren Einsatz helfen sie, Verständnis zu fördern, Ablehnung zu überwinden und Begegnung zu ermöglichen. Kurz: dem Fremden Gesicht und Stimme zu geben.

Moria brennt, Europa pennt

Das Feuer von Moria hat die unwürdigen Lebensumstände von rund 13.000 Menschen dramatisch verschlechtert. Und den Abgrund der europäischen Asylpolitik offenbart. Wir haben unsere Hörer*innen gefragt: Wann, wenn nicht jetzt, braucht es klare Zeichen der Solidarität? Hier sind ihre Antworten: ratlos, wütend, emphatisch. Und mit der Aufforderung an die Politik, endlich menschlich zu handeln. Sofort.

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Journey Stories Artikel

Was sind Journey Stories?

Das neue Jahrzehnt wird eine Zeit des massiven Umbruchs. Angesichts globaler Migration und der Klimakrise. In Gesellschaft und Politik. Und zwischen den Generationen. Viele—vor allem junge Menschen—stellen überkommene Wertvorstellungen, den globalisierten Kapitalismus und veraltete und diskriminierende Denkweisen radikal in Frage.

In diesem Podcast sprechen wir generationsübergreifend mit jungen und älteren Aktivist*innen, Migrant*innen und Expert*innen über ihre persönlichen Kämpfe, ihre Ambitionen und Visionen für eine bessere Zukunft. Denn die gewaltigen Herausforderungen lassen sich nur gemeinsam bewältigen.

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